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Grüne Smoothies, und wie macht man diese perfekt?

Grüne Smoothies – Gemüse trinken auf leichte Art

Grüne Smoothies nur aus gesundem Gemüse, GewohnheitssacheGrüne Smoothies – Sie sind grün, die Powerdrinks aus Gemüse Obst und Kräutern und versorgen uns mit viel Vitaminen, Mineralien, Spurenelementen, Antioxidantien, Enzymen und Aminosäuren. Jeder der Mühe damit hat, mindestens drei Portionen Gemüse am Tag, wie die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt, sollte unbedingt mal probieren, Gurken und Salat in den Mixer zu stecken.

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Anders als bei Frucht-Smoothies wird bei grünen Smoothies die ganze Pflanze püriert. Das geht schnell, macht Spaß und man produziert keine Abfälle. Andersrum benutzt man sogar explizit das Blattgrün, welches sonst sicherlich in der Abfalltonne gelandet wäre.

Mit einem leistungsstarken Mixer (Blender) werden die einzelnen Zutaten super fein zerkleinert, so dass sekundäre Pflanzenstoffe ihre gesundheitsfördernde Kraft, die sonst dem Körper nur schwer zugänglich ist, voll und ganz abgeben können.

Was gehört alles in die grünen Smoothies?

Grüne Smoothies mit viel frischem GemüseIm Grunde kann man alles was einem schmeckt für grüne Smoothies verwenden. An erster Stelle sollten natürlich grüne Pflanzen stehen, dann kommt Obst, Flüssigkeit und wer mag kann auch noch so genannte Superfoods mit in den Mixer werfen. Das sind zum Beispiel Chia Samen, Goji-Beeren, Matcha oder auch Moringa.

Als Flüssigkeit eignen sich besonders frisches Quellwasser, Kokoswasser, Mandelmilch, Fruchtsaft oder auch grüner Tee. Schärfe bringen frische Gewürze und Zutaten wie Ingwer oder Chili. Wer grüne Smoothies lieber süß mag, nimmt Trockenfrüchte, Honig oder süße Früchte. Zucker sollte man allerdings nicht verwenden, und auch keine alternativen Zuckerprodukte!

Man kann mit verschiedenen frischen Kräutern wundervoll experimentieren. Im Winter dürfen es auch gerne mal getrocknete sein. Hier sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt.

Wildkräuter sind gesund, und man findet sie nahezu überall

Grüne Smoothies mit Wildkräuter, gesund!Besonders lecker und gesund sind Wildkräuter wie Brennnessel, Vogelmiere, Gänseblümchen, Löwenzahn, Giersch oder Portulak. Die sind zudem noch kostenlos und versorgen uns mit Vitalstoffen. Sie beinhalten zudem viele wertvolle Heilsubstanzen. Wildkräuter wachsen fast überall. Man kann sie im eigenen Garten, im Wald, auf Wiesen, in Grünanlagen und an Wegrändern pflücken.
Ihr aromatischer Geschmack, der intensiver ist, als der von den üblichen Salaten, kommt von dem hohen Vitalstoff- und Mineralstoffgehalt.

Wer Wildkräuter in seinem Smoothie mixt, kann durch die darin enthaltenen bioaktiven Pflanzenstoffe gleichzeitig Krankheiten heilen und vorbeugen. Die Bitterstoffe der Wildkräuter können die Sekretion von Magen- und Gallensaften fördern, stoppen die unangenehmen Fäulnis- und Gärprozesse im Darm und sorgen so für eine gesunde Darmflora.

Außerdem beugen einige Wildkräuter Pilzinfektionen vor. Wildkräuter helfen der Leber bei der Entgiftung und unterstützen die Fettverdauung. Wer keine Zeit zum Sammeln hat, kann Wildkräuter auch im Fachhandel oder Internet als Pulver beziehen.

Was macht die grünen Powerdrinks so gesund?

Grüne Smoothies mit Apfel, Orange und RosenkohlWeil grüne Smoothies Rohkost sind, sie also nicht erhitzt werden, bleiben uns alle Nährstoffe erhalten. Dazu gehören wichtige Vitamine, Mineralien, essentielle Aminosäuren, das wertvolle Chlorophyll, Ballaststoffe, Antioxidantien und Spurenelemente, die ausschlaggebend für unsere Gesundheit sind.

Mit dem täglichen Verzehr von grünen Smoothies können wir unsere Leistungsfähigkeit steigern und uns körperlich und geistig fit halten. Wer auf sein Gewicht achtet, kann mit dem grünen Drink zum Frühstück Heißhungerattacken vorbeugen und sein Wohlbefinden steigern, weil er nicht zu oft auf kalorienreiche Süßigkeiten zurückgreifen muss. Man braucht hier auch nicht seine ganze Ernährung grundsätzlich umstellen. Man sollte genauso weiteressen wie bisher, nur öfter mal einen grünen Smoothie einbauen.

Die wichtige Bedeutung von Chlorophyll für unsere Ernährung

Grüne Smoothies mit viel ChlorophyllVerantwortlich für die grüne Farbe im Smoothie ist der Pflanzenfarbstoff Chlorophyll. Chlorophyll (chloros bedeutet auf Griechisch grün-gelb und phýllon heißt Blatt) ist der am häufigsten vorkommende natürliche Farbstoff. Er hat eine große Bedeutung bei der Absorption von Lichtenergie, die während der Photosynthese in den Pflanzenzellen geschieht. Für unsere Gesundheit ist Chlorophyll sehr wichtig, denn sie gehören zu den sekundären Pflanzenstoffen und müssen mit der Nahrung aufgenommen werden, da der menschliche Körper sie nicht selbst bilden kann.

Das meiste Chlorophyll findet sich in Grünkohl, Brennnessel und Petersilie, gefolgt von Spinat und Brokkoli. Chlorophyll, Carotine sowie Vitamin C und Ballaststoffen wirken sich besonders positiv bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Bluthochdruck aus. Außerdem senken sie das Risiko, an Krebs zu erkranken. Je mehr Chlorophyll ein grüner Smoothie enthält, desto höher ist sein gesundheitlicher Nutzen. Chlorophyll hilft beim Aufbau neuer Blutzellen, mindert durch seine antioxidative Wirkung das Darmkrebsrisiko und kann auch vor Leberkrebs schützen, weil es Aflatoxine eliminiert, die die Leber belasten.

Unter anderem unterstützt Chlorophyll die Wundheilung, sorgt für einen regelmäßigen Stuhlgang und einen angenehmen Körpergeruch. Grüne Smoothies enthalten nicht nur Chlorophyll, sondern auch Magnesium und andere Mikronährstoffe, wie Vitamin C und K, Folsäure, Calcium, Vitamin B6, Kupfer sowie Spurenelemente und Betacarotin, aus dem unser Körper Vitamin A für Augen und Schleimhäute herstellt.

Warum braucht man einen Hochleistungsmixer für die Zubereitung von grünen Smoothies?

grüne smoothies aus dem blenderDamit die widerstandsfähige Pflanzenfasern, Kerne und feste Schalen besonders gut zu aufgebrochen werden, benötigen Liebhaber des grünen Powerdrinks einen Hochleistungsmixer. Ein Hochleistungsmixer zerkleinert die Blattfasern mit über 30.000 Umdrehungen pro Minute, was enorm wichtig für eine wirkungsvolle Chlorophyllfreisetzung ist. Diese Zerkleinerung gelingt in unseren Verdauungsorganen nicht so gründlich und wichtige Inhaltsstoffe werden vom Organismus wieder mit ausgeschieden. Um das zu vermeiden, lohnt es sich auf jeden Fall, etwas tiefer in die Tasche zu greifen und sich einen professionellen Blender zuzulegen.

 

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Worauf man beim Zubereiten von grünen Smoothies achten muss

Grüne Smoothies mit Bio Gemüse vom WochenmarktNur frische ökologisch angebaute Produkte liefern die beste Qualität. Darauf sollte man beim Einkaufen unbedingt achten. Besonders wenn die gesamte Pflanze, inklusive Stängel, Blattwerk und Kern, verarbeitet wird. Hier sollte man sich einen Bauer des Vertrauens suchen, entweder in der Nachbarschaft oder auf dem Wochenmarkt.
Einige Blätter und Pflanzenstiele enthalten viele Bitterstoffe. Diese Bitterstoffe sind zwar gesund, aber schmecken nicht unbedingt jedem. Deshalb verwendet man anfangs besser zartere Blattsalate oder Babyspinat. Später gewöhnt man sich aber an den etwas herberen Geschmack. Auch Obst hilft, grüne Smoothies etwas milder zu machen. Um sich langsam vorzutasten, fängt man am besten mit einer 50:50 Mischung aus Obst und Gemüse an. Zitronensaft, Honig, Agavendicksaft oder Trockenfrüchte und Ingwer bringen Frische, Süße oder Schärfe ins Spiel. Das kann ganz nach eigenem Geschmack variiert werden.
Beim Einstieg sollten nicht zu viele verschiedenen Obst und Gemüsesorten verwendet werden, um die Verdauung anfänglich nicht zu strapazieren. Hilfreich ist es dabei, wenn einige Zutaten zuvor gedünstet werden, das muss man für sich selber ausprobieren.
Um die Nährstoffverluste gering zu halten, sollten Smoothies immer frisch zubereitet und möglichst bald darauf genossen werden, da der Abbau der sauerstoffempfindlichen Nährstoffe an der Luft ziemlich schnell passiert. Bleiben Reste oder werden Smoothies auf Vorrat gemixt, gehören sie, um die Oxidation gering zu halten, auf jeden Fall in den Kühlschrank.

Obst und Gemüse aus der Tiefkühltruhe?

Obst und Gemüse aus der Tiefkühltruhe für grüne SmoothiesIm Winter, wenn gerade keine große Auswahl an saisonalem Gemüse zur Verfügung steht, kann man auch auf Tiefkühlgemüse zurückgreifen. Inzwischen gibt es auch eine große Auswahl an biologisch angebautem Gemüse in den Tiefkühltruhen der Einzelhändler. Da das einfrieren rasch nach der Ernte erfolgt, bleiben so die wichtigen Inhaltsstoffe im Obst und Gemüse erhalten. Wenn das Tiefkühlgemüse vor dem Herstellen des grünen Smoothies noch kurz blanchiert wird, macht das einige Nährstoffe besser verwertbar und der Nitratgehalt des Gemüses sinkt dadurch ebenfalls.

Was darf nicht in den grünen Smoothie?

Nicht jede Pflanze eignet sich für einen grünen Smoothie. Wenn die Pflanze in der herkömmlichen Küche nicht vorkommt, sollte man sich vorher informieren, ob sie nicht eventuell giftig ist oder ihre Inhaltsstoffe ungegart nicht genießbar sind, wie zum Beispiel Kartoffeln, Bohnen, Auberginen, Maniok oder auch Rhabarber.

Auch einige Inhaltsstoffe können in größeren Mengen schädlich sein. Dazu gehören ätherische Öle aus der Petersilie, ein Alkaloid, das in Borretsch vorkommt oder auch die Oxalsäure, die in Spinat und Mangold auftritt. Zuviel Oxalsäure hemmt zum Beispiel die Aufnahme von Mineralstoffen im Darm.
Bei nitrathaltigem Gemüse, wie Spinat, Feldsalat, Kopfsalat und Rucola sollten die Blattstiele, äußere Blätter und die Rippen vorher entfernt werden, denn leider können aus Nitrat krebserregende Substanzen entstehen. Saisongemüse, Freilandgemüse oder Biogemüse haben jedoch meist einen geringeren Nitratgehalt.

Aktuelles zum Thema Nitrat im Gemüse: Es gibt auch anderlautende Stimmen zum Nitratgehalt im Gemüse. Auf der Internetseite “Zentrum der Gesundheit” ist gerade ein Artikel erschienen der von einem positiven Effekt dieser Nitrate berichtet. Der schwedische Forscher Joel Petersson hat herausgefunden, dass Gemüse mit einem hohen Nitratgehalt einen positiven Effekt auf den Magen haben, weil diese Nitrate schleimhautschützende Enzyme aktivieren, was das Risiko von Magengeschwüren reduziert. (Spinat, Salat, Radieschen und rote Beete) Hier nachzulesen: ( Quelle )

Die grüne Smoothies Gelinggarantie, was ist wichtig für den perfekten Smoothie?

Beachtet man diese Punkte bei der Zubereitung seiner leckeren gesunden Smoothies, hat man sozusagen die Gelinggarantie!

  1. Verhältnis 50 : 50 beachten
    1. Bei den Zutaten sollte das Mengenverhältnis Hälfte-Hälfte beachtet werden. Das heißt den gleichen Anteil Obst sowie Gemüse verwenden. Beim Obst darf es auch gerne weniger sein, beim Grün sollte man die Menge nicht reduzieren.
  2. Immer frische Zutaten verwenden
    1. Obst und Pflanzengrün sollte immer frisch verarbeitet werden, am besten aus dem eigenen Garten und aus biologischem Anbau.
  3. Früchte bitte nur reif und saftig für einen Smoothie
    1. Nur richtig ausgereifte Früchte enthalten das Maximum an Vitaminen und positiven Inhaltsstoffen. Reife Früchte sind viel verdaulicher, und machen den grünen Smoothie erst richtig fruchtig und lebendig.
  4. Den Mixer optimal befüllen
    1. Zuerst kommt das frisch gefilterte Leitungswasser mit einigen Eiswürfeln (2-3) in den Mixer. Jetzt die leicht zerkleinerten Früchte und das Gemüse  in den Mixer geben, dann erst das Pflanzengrün.
  5. Den Mixvorgang selber steuern
    1. Jeder gute Blender hat einen Stopfer beigelegt bekommen, dieser sollte immer verwendet werden, um den Mixvorgang so kurz wie möglich zu halten. Bei einem richtigen Blender reicht eine Mixzeit von 30 bis 45 Sekunden völlig aus, dann ist der grüne Smoothie richtig schön cremig. Sollte die Konsistenz zu flüssig oder zu fest sein, kann man mit mehr Zutaten oder Wasser abhelfen.

Rein oder Raus – Was genau kann man verwenden, und was darf man nicht verwenden?

Bei den Zutaten für einen leckeren gesunden grünen Smoothie, kann man geradezu aus dem vollen Schöpfen. Mutter Natur hat für eine so wunderbare Vielfalt gesorgt, so wird uns nie langweilig und eine hohe Anzahl von wichtigen Inhaltsstoffen bekommen wir gleich auch noch mitgeliefert.

Früchte aus aller Welt
Mit dem Fruchtanteil im Smoothie, hat man eine wunderbare Möglichkeit den Geschmack je nach Vorliebe zu variieren. Wer es gerne süß mag verwendet eine reife Ananas, wer es lieber sauer mag, greift zur Zitrone oder Limette und der Liebhaber von bitteren Geschmäckern verwendet einfach eine Grapefruit. Mehr Vielfalt geht kaum noch, hier kommt keine Langeweile auf!
AnanasGrapefrüchteLitschi (ohne Kern)MelonenPflaumen (ohne Kern)
ÄpfelGranatapfelkerneLimettenNektarinenStachelbeeren
AprikosenKakisMandarinenOrangenWeintrauben
BirnenKirschenMango (ohne Kern)Papayas (mit Kernen)Zitronen
FeigenKiwis (mit Schale)MaracujasPfirsiche (ohne Kern)uvm.
Fruchtiges Gemüse
Durch diese Zutaten bekommen wir den Smoothie besonders cremig, und wir können noch mehr mit dem Geschmack spielen (scharf, herb)
Avocados (mit Kern)SalatgurkenPaprikaTomatenZuckererbsen
ChilisOkrasPfefferonen (entkernt)Zucchini (mit Schale)uvm.
Eine leckere Beerenvielfalt
Frische Beeren gehören unbedingt in einen grünen Smoothie, auch wenn diese die Farbe des Smoothies verändern. Frisch gepflückt und direkt verarbeitet, sind diese ein Genuss.
BrombeerenErdbeerenHeidelbeerenJohannisbeerenWeinbeeren
CranberrysGoji BeerenHimbeerenPreiselbeerenWilderdbeeren
Alles mit einem Blatt
Gerade hier ist es besonders wichtig auf BIO Qualität zu achten. Entweder vom Bio Bauern, besser noch aus dem eigenen Garten!
Batavia SalatGrün der MöhreLollo SalatRömer SalatSpinat (Baby)
Chicoree SalatGurkenblätterMangoldRote-Beete BlätterStandensellerie
ChinakohlKohlblätterPortulakRübenblätterWeinblätter
EichblattsalatKohlrabi BlätterRadicciosalatRuccolaWeizengräser
EndiviensalatKürbisblätterRadieschenblätterSellerieblätterZucchiniblätter
FeldsalatPorreé (das Grüne)RettichblätterSenfblattuvm.
Kerne gehören nicht immer in den Müll
Kerne gehören nicht in den Müll, sondern in den Mixer. Kerne beinhalten Antioxidantien und ungesättigte Fettsäuren, die sehr wertvoll für den menschlichen Organismus sind.
Avocadokern (ungeschält)KakikerneKerngehäuseMelonenkernePapayakerne
Selbstgezogene Sprossen, das Nährstoffwunder
Sprossen kann man sehr leicht auf der Fensterbank ziehen, deswegen ein MUSS für jeden anspruchsvollen Smoothietrinker!
Sprossen von
Getreide
z. B. Weizen
Sprossen von
Hülsenfrüchten
z. B. Linsen
Sprossen von
Gemüse
z. B. Kresse
Weitere
Sprossen
z. B. Senfsamen
Sonnenblumenkerne
Bockshornklee
Leinsamen
Frische Kräuter bringen andere Geschmäcker
Mit frischen Kräutern kann man dem Smoothie nicht nur einen neuen Geschmack geben, diese haben auch jede Menge Vitalstoffe zu bieten.
BasilikumFenchelkrautLavendelOreganoRosmarin
BohnenkrautGartenampferLiebstöckelPetersilieSalbei
DillKerbelMajoranPfefferminzeSchnittlauch
EstragonKorianderMinzePimpinelleThymian
Die Wildkräuter sind besonders wichtig
Wildkräuter schenken uns seltene Vitalstoffe und überaus wertvolle Heilsubstanzen. Das schöne an Wildkräutern ist, man kann sie fast überall und noch dazu kostenlos finden. Hat man wenig Ahnung davon, sollte man mal an einer Wildkräuterwanderung teilnehmen, diese finden nahezu überall statt. Geht man selber auf die Suche, sollte man fernab der Straßen suchen.
AckerschachtelhalmFetthenneHanfLöwenzahnTellerkraut
AckerhellerkrautFranzosenkrautHeckenroseLungenkrautVogelmiere
AckerwindeFünffingerkrautKirtentäschelMeldeWaldmeister
BaldrianGänsefingerkrautHopfenNelkenwurzWegerich
BarbarakrautGeißbartHuflattichPfefferminzeWegwarte
BärlauchGierschJohanniskrautPfennigkrautWeidenrößchen
BeifußGoldruteKamilleRohrkolbenWeiße Teufelskralle
BeinwellGundermannKapuzinerkresseSauerampferWicke
BrennnesselGünselKerbelSchafgarbeWiesenbocksbart
BrunnenkresseGuter HeinrichKleeSchnittlauchWiesenschaumkraut
DillHabichtskrautKnoblauchsraukeSpringkrautWunderlauch
EhrenpreisHeinsalatKnöterichgewächsTaubnesselZitronenkraut
Algen für den Smoothie
Wir sind ein Spirulina Blog, deswegen dürfen Algen natürlich nicht in unserem Smoothie fehlen!
Afa AlgenChlorella AlgenRotalgenSeetangSpirulina Algen

Darüber hinaus können noch folgende Zutaten für grüne Smoothies verwendet werden:

  1. Gewürze (Bio Qualität, mit bedacht einsetzen)
  2. Samen und Nüsse (Bio Qualität, vorher eingeweicht)
  3. Nussmuß (Drogerien und Reformhäuser)
  4. Kakaonips (Drogerien und Reformhäuser)
  5. Honig (am besten vom regionalen Imker, die sind häufig auf dem Wochenmarkt zu finden)
  6. Trockenobst (Top Qualität, eingeweicht)
  7. Matcha Grüntee Pulver
  8. Blätter von diversen Beerensträuchern und Obstbäumen (z. B. Apfel, Kirsche, Erdbeeren oder auch vom Wilden Wein)
  9. bestimmte Wildblumenarten (z. B. Ringelblumen oder Gänseblümchen)
  10. Aloe Vera (bedingt)

Die häufigsten Fragen im Internet, zu grünen Smoothies

Was ist überhaupt ein Smoothie

Die Begrifflichkeit Smoothie stammt vom englischen Wort “smooth” ab, was frei übersetzt cremig, fein oder auch gleichmäßig heißt. Ein Smoothie besteht aus Früchten und Wasser und wird in einem Smoothie Mixer (Blender) zubereitet.

Was ist ein grüner Smoothie?

Ein grüner Smoothie besteht zu mindestens 50% aus den sogenannten grünen Zutaten, wie Blätter oder auch Wildkräuter. Auch verschiedene Gemüsesorten kann man in einem grünen Smoothie verwenden, je höher der Anteil an grünen Zutaten umso besser ist der grüne Smoothie.

Warum sind Smoothies so gesund?

Die wertvollen Bestandteile im Smoothie machen ihn so gesund. Ein Smoothie sollte aus einer gesunden Mischung Obst, Gemüse und grünen Zutaten (Blättern, Nadeln, Wildkräutern) bestehen. Die genannten Zutaten enthalten viele für den Körper wichtige Nährstoffe, in der natürlich vorkommenden Form. Ein Smoothie enthält jede Menge Ballaststoffe, weil nicht nur der Saft, sondern die ganze Zutat verwendet wird. Da man einen Smoothie kalt verzehrt, also in Rohkostqualität, bleiben fast alle Nährstoffe auch komplett erhalten. Ein professioneller Mixer sorgt dafür, das dass wertvolle Chlorophyll gelöst wird, dadurch kann der Körper es besonders gut aufnehmen.

Wer hat die grünen Smoothies erfunden

Victoria Boutenko gilt als die Mutter der grünen Smoothies. Victoria Boutenko ist in Russland geboren, und wohnt seit dem Ende der 80er in den USA. Victoria Boutenko ist weltweit anerkannt als Gesundheitsaktivistin und Rohkostvertreterin. Ihre ganze Familie litt unter chronischen Krankheiten, die sie durch eine Ernährungsumstellung auf Smoothies und Rohkost, heilen konnten. Heute hält die Familie weltweit Vorträge und Seminare. Mehr Informationen zu der Familie sind zu finden auf rawfamily.com und auf greensmoothierevolution.com

Welche Flüssigkeiten kann man in Smoothies verwenden?

Das ist reine Geschmackssache. Die optimale Flüssigkeit für gesunde grüne Smoothies ist frisches Quellwasser (gefiltertes Leitungswasser, was häufig eine bessere Qualität hat wie teure Kistenware). Je nach Art des Smoothies wären aber auch Flüssigkeiten wie Kokosmilch, Mandelmilch oder andere Nussmilchsorten denkbar. Hat man gerade am Anfang Probleme mit dem erdigen Geschmack grüner Smoothies, kann man auch Bio Fruchtsaft verwenden. Das sollte aber kein Dauerzustand sein, besser man trainiert seine Geschmacksnerven an den neuen Geschmack.

Kann man gefrorenes Obst und Gemüse für einen Smoothie verwenden?

Selbstverständlich kann man gefrorene Zutaten für seine Smoothies verwenden, auch wenn es zunächst merkwürdig erscheint, da man eher mit frischen Zutaten arbeitet. Gerade im Winter ist es schwierig an bestimmte Obstsorten zu kommen, gerade hier bietet sich gefrorenes Bio Obst an. Es ist immer noch ein Irrglaube, das gefrorenes Obst- und Gemüse weniger Nährstoffe hat, denn es wird direkt nach der Ernte schockgefrostet, und liegt nicht 2 Wochen in der Auslage des Supermarktes. Wunderbar zum einfrieren eignet sich auch das eigene Obst und Gemüse, aber unbedingt ohne zugesetztes Zucker.

Warum soll man nur Bio Zutaten im Smoothie verwenden?

Das erklärt sich fast von selbst. Bio Obst- und Gemüse enthält weniger Schadstoffe, die Gesundheit wird es dir danken. Wir empfehlen den Bauer des Vertrauens, entweder aus der Nachbarschaft, oder vom Wochenmarkt. Viele der Bauern haben kleine Hofläden in denen sie ihre Produkte anbieten. Besucht man so einen Hofladen, kann man sich gleich vor Ort über die Anbaumethoden informieren. Wer über ein eigenes Stück Garten verfügt, sollte sich selber mal als Bio Bauer versuchen, ist gar nicht so schwer.

Wie wichtig sind die grünen Zutaten im Smoothie?

Grüne Blätter und Wildkräuter enthalten deutlich mehr gesunde Nährstoffe wie Obst- und Gemüse, und gehören unbedingt in einen grünen Smooothie. Das wertvolle Chlorophyll und die wichtigen sekundären Pflanzenstoffe sind ein weiterer Grund zu grünen Zutaten zu greifen. Grüne Blätter enthalten viele Ballaststoffe. In Kombination mit süßen Zutaten wie Obst, kann der Körper diese deutlich besser verarbeiten .

Kann man die Smoothie Zutaten mit Schale verarbeiten?

Das lässt sich nicht pauschal mit ja oder nein beantworten, da muss man sich reinfinden. Eine Bananen- oder Orangenschale hat nichts in einem Smoothie zu suchen. Eine Apfel-, Birnen-, Nektarinen-, Gurken-, Zitronen oder Limettenschale sollte man aber unbedingt verwenden. Natürlich in Bio Qualität, ungespritzt und unbehandelt. In- oder direkt unter der Schale befinden sich die wertvollsten Inhaltsstoffe, die würden einem sonst entgehen.

Wie lange hält sich ein selbstgemachter Smoothie?

Einen frisch zubereiteten Smoothie kann man 12 bis 24 Stunden aufbewahren. Je frischer die Zutaten beim zubereiten waren, umso länger ist der Smoothie haltbar. Den grünen Smoothie sollte man in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank lagern.

Wieviel Kalorien hat ein Smoothie?

Das kann man so einfach nicht beantworten. Nimmt man einen hohen Anteil Obst oder Obstsäfte, hat ein Smoothie schnell mehr Kalorien wie eine Cola. Nimmt man mehr grüne Zutaten, bewebt sich die Kalorienanzahl deutlich nach unten. Will man es genau wissen, kann man auf fddb.info die Kalorienanzahl von über 250.000 Lebensmitteln finden. Hier mal ein Beispiel für die Kalorien einer Kiwi.

Wie lange soll / darf man einen Smoothie mixen?

Einen Smoothie mixt man so kurz wie möglich, solange wie notwendig. Bei einem Hochleistungsmixer reichen 30-45 Sekunden Mixzeit völlig aus.

Wieviel Umdrehungen muss der Mixer schaffen damit das Chlorophyll auch ganz gelöst wird?

Um das wertvolle Chlorophyll zu lösen sollte man einen Mixer einsetzen der über 30.000 Umdrehungen in der Minute schafft. Da herkömmliche Mixer das beiweiten nicht schaffen (ca. 10.000 Umdrehungen), sollte man sich einen richtigen Blender anschaffen. (Smoothie Mixer, Smoothie Maker)

In welcher Reihenfolge kommen die Zutaten in den Mixer?

Wie bereits oben beschrieben sollte man zuerst das Wasser und die Eiswürfel in den Blender geben. Danach kommt das grob zerkleinerte Obst- und Gemüse in den Mixer. Jetzt erst die grünen Zutaten zugeben, und ggf. Gewürze, Nüsse, Nussmus etc. Keinesfalls sollte man die Zutaten in verschiedenen Etappen Mixen, das heizt das Mixgut nur unnötig auf, und ist überhaupt nicht notwendig.

Kann man einen Smoothie einfrieren?

Lieber einfrieren als wegwerfen. Sicherlich kann man einen Smoothie einfrieren, es geht aber nichts über einen frisch zubereiteten Smoothie. Geschmack und Konsistenz werden sich durch das einfrieren zum Nachteil auswirken. Hat man jedoch zuviel zubereitet, ist es vermeintlich die einzige Alternative. Besser luftdicht bis zum nächsten Tag im Kühlschrank aufbewahren, und am nächsten Morgen genießen.

Wie kann man einen Smoothie mitnehmen?

Gut gekühlt (Crushed Ice oder Eiswürfel) in einem verschließbaren BPA-freien und lebensmittelechten Transportbecher. Will man ein paar Euro mehr ausgeben, bieten sich spezielle Thermobehälter an, gerade im Sommer sehr empfehlenswert.

Wo kann man grüne Smoothies kaufen?

In speziellen Bio Supermärkten kann man grüne Smoothies kaufen. In Großstädten haben sich einige Smoothie Bars angesiedelt. Online Lieferdienste wie http://smoozup.de liefern einem die grünen Smoothies direkt nach Hause. Aber VORSICHT, immer die Liste der Zutaten ansehen, er darf weder Fabrikzucker noch unbekannte Zutaten enthalten (die typischen E-Nummern). Er sollte aus Bio Produkten bestehen, und in Rohkostqualität verfügbar sein.

Wo kann man Smoothie Becher kaufen?

Schöne Smoothie Becher sind aus Glas mit Deckel und Strohhalm. (Hier ein Beispiel für ein Set schöner Smoothie Becher) Sie sind leicht zu reinigen, und verändern den Geschmack der Smoothies nicht. Frei nach dem Motto, “Das Auge isst mit“!

Kann man mit grünen Smoothies abnehmen?

Klar kann man mit grünen Smoothies auch abnehmen, man sollte in dem Fall kalorienarme Zutaten verwenden. Überwiegend grüne Zutaten verarbeiten, und als Flüssigkeit ausschließlich Wasser zugeben. Der Fruchtanteil im Smoothie sollte deutlich reduziert werden, und der Gemüseanteil sollte nicht zu Fett sein, also besser Blattspinat als Avocados. Richtet man sich danach, hat der Smoothie außerdem eine wohltuende entschlackende Wirkung. Als Faustregel ist festzuhalten: Ein grüner, fett- und zuckerarmer Smoothie kann zum abnehmen beitragen. Das gilt jedoch nur, wenn die anderen Mahlzeiten nicht unnötig aufgestockt werden.

Wo finde ich Wildkräuter?

Wildkräuter findet man in der freien Natur vom Frühjahr bis in den Herbst. Ist man Neuling beim Sammeln von Wildkräutern, sollte man sich zunächst über die Wildkräuter informieren. Wir empfehlen eine Wildkräuterwanderung, wie oben bereits vorgeschlagen. Wunderbar geht das bestimmen von Wildkräutern auch mit der IOS App “Wildkräuter bestimmen”, diese kostet jedoch 7,99€. Für Android Anwender ist die “Essbare Pflanzen / Kräuter App” empfehlenswert, diese ist für 3,99€ zu haben. Es gibt auch gute Bücher zum Thema Wildkräuter, unser Favorit ist das Buch: Wildkräuter Smoothies: Pure Kraft aus der Natur (Neue Auflage 2015)

Wo kann man Wildkräuter kaufen?

Frische Wildkräuter bekommt man tatsächlich auch schon über das Internet. Auf Seiten wie http://naturkraeutergarten.de/ oder auch https://sachsenkraeuter.wordpress.com/tag/frische-wildkrauter-kaufen/ kann man frische Wildkräuter online bestellen. Man sollte auch mal auf dem Wochenmarkt die Augen offen halten, einfach mal die Marktdamen nach Wildkräuter fragen. Wohnt man in einer ländlichen Umgebung sollte man die regionalen Bauernlädchen durchforsten. Will man Wildkräuter selber ziehen, findet man Saatgut oder auch Pflanzen unter http://www.kraeuter-und-duftpflanzen.de. Von getrockneten Wildkräutern oder Wildkräutermischungen sollte man jedoch Abstand nehmen.



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Kommentare


Lara 30. September 2016 um 13:11

Hallo,

sehr interessanter Artikel. Ich trinke auch ausschließlich grüne Smoothies, weil diese meiner Meinung nach die besten Inhaltsstoffe haben. Etwas Spinat, Brokkoli, Ingwer und Apfel, dazu etwas Leinöl und schon ist die Sache rund.

Danke für den informativen Artikel.

Lieben Gruß,
Lara

Antworten

Frank 1. Oktober 2016 um 7:07

Hallo Lara,
danke für deinen Kommentar. Das schöne an Smoothies ist, man kann fast alles verarbeiten, und bekommt nahezu immer ein tolles Ergebnis. Auch wir lieben Smoothies, die sind ein fester Bestandteil unseres Speiseplanes.

Antworten

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